Aktualisierungen Bunker in Wilhelmshaven und Umkreis 2025

 

 

Ältere Verweise und Informationen in den Aktualisierungen vergangener Jahre können eventuell teilweise verwaist, beziehungsweise nicht mehr dem aktuellen Forschungsstand entsprechend sein. Um die Entwicklung dieser Seiten unverfälscht wiederzugeben, sind in den vergangenen Aktualisierungsseiten sämtliche Texte inhaltlich (auch wenn sie mittlerweile oft überholt sind und manches "zum Schmunzeln" ist) unverändert beibehalten worden.

 

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Mehr als vier Jahrzehnte nach der Schneekatastrophe 1978/1979 - Bunkerfotos von Johann Borsch

Einmannbunker Orgelbau Führer Ende 1978

Vor 47 Jahren - 1978 wurden die ersten Fotos Wilhelmshavener LS-Anlagen von Johann Borsch für seinen Enkel angefertigt. Diese sind hier überall zu finden.

Auch das linke Bild unten entstand zu der Zeit. - Am gleichen Tage unweit entfernt von Orgelbau Führer am HB 1 bei der ehemaligen Westwerft. Das Bild unten rechts aber soll nach eindeutigen Hinweisen erst etwas später - im Februar 1979 - angefertigt worden sein, unmittelbar vor der großen Februar-Schneekatastrophe (BWS Adolfstraße). Seltsamerweise hatte der Enkel zur Bildaufnahme aber wohl (fast) die gleichen Kleidungsstücke getragen.

Nachtrag: Alle drei Bilder entstanden wohl am gleichen Tage, (zudem auch nicht abgebildetes Foto LS-Turm Siebethsburg und HB Westwerft 2) unmittelbar vor der Schneekatastrophe im Februar 1979.

Weitere drei Bilder wohl vom gleichen Tage. Südstrand mit Eisschollen.

 

Unsere diesjährigen Aktualisierungen im Bereich Wilhelmshaven und Umkreis nachfolgend:

 

Aufgrund Nachfragen im Zuge der aktuellen weltpolitischen Situation wegen der "Bunkerthematik":

- Nein, wir haben in Wilhelmshaven keine effektiven Schutzräume, geschweige denn Bunker zur Verfügung. Die einzigen beiden, im "Kalten Krieg" voll ausgerüsteten ehemaligen Weltkriegs-Bunkeranlagen Westbahnhof und Heppenser Berg, die Schutz für etwa 1,8 % (!) der damaligen Wilhelmshavener Bevölkerung gegeben hätten, wurden nach der "Wende" aus dem Zivilschutz entbunden und sind mittlerweile nutzlos.

- Im benachbarten Landkreis Friesland, wie auch fast überall andernorts in der Republik, sieht es ähnlich aus.

- Der Zivilschutz wurde bundesweit mindestens in den letzten 20 Jahren unserer Meinung nach grob fahrlässig systematisch runtergewirtschaftet, genau wie die Bundeswehr. Nun "heulen" bundesweit die Verantwortlichen. Und nicht die Sirenen... In Wilhelmshaven würden im Ernstfall jedoch als eine der wenigen Ausnahmen die Sirenen "heulen", die sind im Gegensatz zu 90 Prozent des Bundesgebietbestandes nie abgeschafft worden (u.a. wegen eventueller NWO-Ölunfälle).

- Die Gesellschaft muss (leider) wieder geschult werden, was Sirenenvoralarm, Vollalarm und Entwarnung (die wollen wir alle) bedeutet.

- Der "Kalte Krieg"(1.0) ist lange vorbei. Dann kamen "30 Jahre des Friedens". 30 Jahre, in denen der Zivilschutz leider stiefmütterlich behandelt und naiv links liegen gelassen wurde. Jetzt haben wir wieder einen realen Krieg ganz in der Nähe. Und eigentlich sind wir als NATO-Mitglied mitten drin. Das aktuelle Geschehen ist eingebettet in einen neuerlichen "Kalten Krieg"(2.0). Der Nordwestbereich der Ukraine mit der dortigen Metropole Lemberg befindet sich gerade einmal in 1.400 Kilometer Luftlinie Entfernung von Wilhelmshaven.

- Unsere Stadt Wilhelmshaven ist kein weißer Punkt auf der Landkarte. Sie ist strategisch wichtig. Größter bundesdeutscher Marinestützpunkt, Kavernen. Öl. Und mittlerweile LNG-Standort. Irre Kriegstreiber könnten auch unsere Stadt auf der Agenda haben.

Deshalb: Machen Sie sich zumindest mit dem aktuellen Warnsystem vertraut und sorgen Sie für Selbstschutz im Rahmen der Möglichkeiten. Immer noch besser, als nicht vorzusorgen.

Auf den Frieden.

 

Bitte lesen

 

 

Hier noch nicht eingetragene Aktualisierungen von 2025 erfolgen zeitnah!

 

 

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